das letzte Gedicht
Schwarze Tränen weine ich, traurig wie ich bin,
die Trauer lebt in meinem Gesicht, es hat alles keinen Sinn,
verloren war ich in der dunklen Fantasie, mein Leben,
lebensfroh war ich beinahe nie, es wird Zeit zu gehen,
ich spüre den drang nach Zufriedenheit, bin so müde auch am Tag,
geblieben ist aus wilden Zeiten, ein Mensch der ewigen Nacht,
das Wesentliche total verpasst, es schwebt ein Geist in mir,
der Energie abzapft, das Dunkelwesen das Raubtier,
ich verlange von mir das zu erreichen, was mein Ziel ist,
doch zerstöre voller Gier, mein Leben mein Licht,
ich belebe meine Seele mit Illusionen, auch dunkle Gedanken,
ich kann der Welt so nicht beiwohnen, bin stark am Schwanken,
meine Harmonie ist gebrochen, meine Seele blutet stark,
mein Paradies brennt, ich liege dort wo ich noch nie lag,
ich sehe mein Ende ist der Anfang, der Start in eine neue Zeit,
nicht Vogelfrei, dennoch mit viel weniger Leid,
ich breche auf, ich bleibe nicht stehen,
ich blicke auf, ich werde gehen,
das letzte Gedicht ist geschrieben,
mein Ziel, mich neu ins Leben zu verlieben,
ich bin der Himmel, ich bin der funkelnde Stern in der Nacht,
ich bin der Regenbogen voller Farben, voller Pracht,
ich bin der Schmetterling der fliegt,
ich bin die Liebe die dich verliebt,
ich bin das Glück das du empfindest,
ich bin das was dich bindet,
ich bin die Sonne, ich will dir Wärme geben,
ich bin dein Sinn, dein Leben.
© Nils Schirmer
